. PRÄDIKTION EINER FUNKTION DURCH EIN N.N.
Nachdem das Netz ,,ausgelernt`` hat, wird es mit Eingaben getestet, die nicht unter den Trainingsmustern waren. Dabei kann das Netz sowohl Interpolation als auch Extrapolation durchführen:
für ein
zu berechnen ist, und
für ein
zu bestimmen ist.
den größten Wert von
, der in den
Trainingsmustern aufgetreten ist.
Um eine Aussage über die Qualität der Vorhersage des neuronalen
Netzes machen zu können, empfiehlt es sich, ein Maß
für die
Genauigkeit der Vorhersage einzuführen. Für q vom Netzwerk
vorhergesagte Punkte berechnet sich
durch
wobei
der tatsächliche Funktionswert zum Zeitpunkt
,
die Vorhersage des Netzes für den Funktionswert
zum Zeitpunkt
, und
die Standardabweichung der vorhergesagten Punkte ist.
bewirkt, daß
unabhängig vom
gewählten Maßstab wird, wodurch ein objektiver Vergleich
der Qualität verschiedener
Vorhersagen der Funktion möglich wird.
Wie aus den Gleichungen (
) und
(
) zu ersehen ist, wird ein neuronales Netz
immer nur für genau ein
trainiert. D. h., ein
einziges Netz kann eine Funktion nur für
vorhersagen. Möchte man aber Vorhersagen für verschiedene
haben, so muß man für jedes
ein eigenes
Netzwerk nach dem obigen Verfahren trainieren. Steht jedoch nur
ein Netzwerk zur Verfügung, bietet sich folgende Lösung des Problems an:
sehr klein. Dadurch liefert das trainierte
Netz sehr genaue Vorhersagen des Funktionswertes für
.
nach
(
):

erhält man durch
für
große a ein größerer Fehler auf, als es bei einem auf den Zeitraum
trainierten Netz der Fall sein würde. Für kleine
bleibt jedoch der Fehler auch für große a so gering, daß diese
Art der Vorhersage von Funktionswerten auf Grund ihrer größeren
Variabilität durchaus zu bevorzugen ist.