Semesterarbeit

Sonderzeichen im Internet

von Dieter Thalhammer

Seminar Krisen in Computernetzen

Fachbereich Allgemeinwissenschaften
Fachhochschule München


Vorwort

Probleme sind da um sie zu lösen. Nach diesem Satz habe ich diese Arbeit verfaßt, denn sie wurde mit einem Textverarbeitungsprogramm auf einem Amiga geschrieben, auf einem PC nachbearbeitet und dann erst in HTML, der Sprache des Internets, übersetzt. Wie die meisten Probleme an Computern ließen sich auch diese beseitigen, jedoch ist der Computer dazu da uns Probleme abzunehmen und das Leben zu erleichtern und nicht, um es uns zu erschweren oder gar neue Probleme zu schaffen.
Das ist auch der Grund, warum ich für meine Semesterarbeit dieses Thema gewählt habe. Ich wollte Ihnen lieber Leser einen Einblick in die Problematik des Sonderzeichenproblemes geben.
So stellen Sonderzeichen für jeden Computer ein Problem dar, während sie im Internet gar nicht erst existieren.


Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Die geschichtliche Entwicklung
    1. Die Geschichte des "ASCII"-Codes
    2. Die Geschichte des Internet
  3. Die einzelnen Sparten im Internet
    1. Telnet
    2. FTP
      1. aFTP
      2. Archie
    3. WAIS
    4. WWW
    5. Gopher
    6. E-Mail
    7. News
  4. E-Mail im Speziellen
    1. Was sind Codierer?
    2. Lösungsansätze
      1. Sonderzeichen vermeiden
      2. uuencode
      3. xxencode
      4. BinHex
      5. zip & lharc
      6. mime
        1. 8-Bit
        2. 7-Bit
        3. Quoted-printable
        4. Base 64
      7. unicode
  5. Deutsche Online-Dienste und was sie leisten
  6. Fachbegriffe
  7. Verzeichnis der benutzten Literatur
    1. Zitatstellen
    2. Quellen


  1. Einleitung
    1. Nehmen Sie einmal an, Sie weihen gerade Ihren neuen Computerarbeitsplatz zu Hause ein und erhalten folgende Nachricht:
      "Der Bo=DF l=E4=DFt gr=FC=DFen und w=FCnscht viel Gl=FCck!"1)
      Wäre das nicht ärgerlich? Und trotzdem könnten Sie nichts dagegen tun, es sei denn, Sie verwenden keine Sonderzeichen. Denn das Internet kennt nur die Zeichen des 7-Bit "ASCII"-Zeichensatzes. Dieses auf dem ersten Blick kleine Hindernis für uns Deutsche, ist für andere Sprachgruppen ein schwerwiegendes Problem oder sogar ein Hindernis am Internet teilzunehmen. Denn stellen Sie Sich einmal vor, man müßte das chinesische oder arabische Alphabet mit lateinischen Buchstaben darstellen. Aber auch uns Deutschen geht es etwas an, denn es können Schriftstücke mit Sonderzeichen oder gar Bilder und Töne nicht so einfach über das Internet verschickt werden. Die einzige Möglichkeit ist, über ein Codierprogramm die Daten vorher in reines ASCII zu übersetzen. Hierfür gibt es Ansätze wie zum Beispiel MIME. "Und genau MIME hat die nette Netzpost vom Bo=DF so zugerichtet: Der Versender ... sprach MIME, der Empfänger ... verstand aber bloß ASCII"2) und konnte die codierten Sonderzeichen nicht wieder entcodieren.

  2. Die geschichtliche Entwicklung
    1. Die Geschichte des "ASCII"-Codes
    2. Die Geschichte reicht bis in das Jahr 1963 zurück, oder genauer, am 17. Juni 1963 wurde USASCII (U.S.A. Standard CODE for Information Interchange) als Norm verabschiedet. Damals tat man damit einen riesigen Schritt, denn das internationale Telegraphenalphabet Nummer 2, der Vorgänger des ASCII-Codes, hatte nur 5 Bit und ein Umschaltzeichen, also insgesamt 64 Zeichen, während USASCII 7 Bit hatte, also 128 Zeichen. So groß erschien die Zahl, das nur 99 Plätze belegt wurden (35 Steuerzeichen und 64 darstellbare Zeichen). In jenen mythischen Urzeiten des Computerzeitalters ahnte niemand, das es jemals so etwas wie Textverarbeitung oder Email auf dem Computer geben würde, oder daß sich Computer überhaupt so stark verbreiten könnten. Zur gleichen Zeit wurde in Genf von den europäischen Computerherstellern eine eigene Norm verabschiedet, die der amerikanischen glich, belegte aber auch die restlichen Plätze. 1974 wurde sie als ISO 646 weltweite Norm und ist damit zur Hälfte eine europäische Sache. Aber trotz aller Nachteile, erreichte das amerikanische Normeninstitut sein Ziel einen einheitlichen Code über alle Computerplattformen definiert.

    3. Die Geschichte des Internets
    4. Ende der 60er Jahre wurde in den USA ein Protokoll entwickelt, das Universitäten und militärische Einrichtungen verbinden sollte, um die militärische Forschung voranzutreiben. "Mitte der 80er Jahre wurden dann in den USA sechs Supercomputerzentren eingerichtet. Um den Zugang allen Wissenschaftlern zu ermöglichen, begann man parallel dazu mit dem Aufbau eines landesweiten Netzes auf TCP/IP-Basis; dies war die Geburt des INTERNET."3)
      Parallel dazu wurde in Europa ein eigenes Computernetz aufgebaut. Die Wachstumsraten des INTERNET lagen jedoch deutlich über denen des europäischen Netzes und so hat das amerikanische Übertragungsverfahren die größte Verbreitung gefunden.
      Vor ein paar Jahren waren noch Email und Telnet die wichtigsten Dienste. Heute ist das neu hinzugekommene.in Genf entwickelte WWW (World Wide Web) das größte Zugpferd, da mit dessen Unterstützung über 3 Millionen Computer an das INTERNET angeschlossen wurden.

  3. Die einzelnen Sparten im Internet
    1. Telnet
    2. "Telnet ist ein Internet -Protokoll, mit dem Sie sich auf andere Internet-Computer zum Dialogbetrieb aufschalten (einloggen) können.

      Mit Telnet hat man Zugang zu:

        - Online-Datenbanken, wie Z. B elektronische "Bibliothekskataloge" (OPAC, Online Public Access Catalogue), Fachinformationszentren (FIZ),
        Internet-Informationsdiensten (Info-Server),
        - Computern, auf denen man eine eigene Zugangsberechtigung hat."4)

      In Telnet kommen normalerweise keine Umlaute vor, da man direkt auf dem eingeloggten Computer arbeitet, dessen Betriebssystem selbst reines ASCII verwendet und somit keine Befehle mit Umlauten über das Netz geschickt werden müssen.

    3. FTP (File Transfer Protokol)
    4. Das File Transfer Protokol ist für die Übertragung von Dateien zwischen Computern geschrieben worden. Hier tritt das Problem der Umlaute meist nicht auf, da die meisten Programme gepackt und damit codiert sind. In den dazugehörigen README- oder INDEX-Dateien gibt es dagegen dieses Problem und es ist nur schwer zu umgehen. Manuelles codieren ist nicht empfehlenswert, da diese Dateien schnell und unkompliziert zu lesen seien sollten. So bleibt nur die Möglichkeit sie auf Englisch zu schreiben oder Sonderzeichen zu vermeiden.

      1. aFTP (Anonymous-FTP)
      2. "Im Internet gibt es eine Vielzahl von Rechnern, auf denen Software ... für die unterschiedlichen Rechner-Systeme sowie Texte und Dokumentationen zur Verfügung gestellt werden, und zwar kostenlos (public domain) oder nach einer Probezeit kostenpflichtig (shareware). Auf diesen Rechnern kann sich jeder anonym anmelden, woraus sich der Begriff "Anonymous FTP" (aFTP) gebildet hat."5) Auf diesen Rechnern gilt für Sonderzeichen das gleiche, wie auf FTP- Rechnern.

      3. Archie
      4. "Bei der ungeheuren Fülle von Software und Informationen auf aFTP Servern wurde ein Instrument zur Erleichterung und Beschleunigung der Recherche notwendig. Mit Archie kann man nach Dateien suchen, die auf beliebigen aFTP-Servern vorhanden sind."6)

    5. WAIS (Wide Area Information Servers)
    6. WAIS ist ein Informations-Suchsystem, das den Volltext durchsucht. "Es hilft den Benutzern, mit Hilfe einer leicht zu bedienenden Oberfläche Informationen anhand von Stichwörtern zu finden."7) Hier tritt das Sonderzeichenproblem nicht auf, denn es werden Unix-Editorbefehle verwendet und zum Suchen die Sprache Englisch angewandte.

    7. WWW (World Wide Web)
    8. "Das "World Wide Web" (oder auch kurz WWW bzw. W3 genannt) ist ein über das gesamte Internet verteiltes interaktives Hypermedia-Informationssystem. WWW ist das wohl zur Zeit am häufigsten genutzte und umfangreichste Informationssystem. In WWW sind andere Internet-Dienste wie Gopher, WAIS, Archie, News, aFTP und Telnet integriert. Diese große Funktionalität und darüber hinaus die leichte Erlernbarkeit der Benutzung des Systems haben in letzter Zeit zu einer fast explosionsartigen Ausbreitung geführt."8) Es scheint als hätte das WWW keine Sonderzeichenprobleme (Sie sind in diesem Text ja auch lesbar). Dies funktioniert aber nur, da das WWW ein Netzwerk von Computern darstellt, welche alle HTML verstehen. HTML ist eine einfache Programmiersprache, die Sonderzeichen für die Übertragung in spezielle Codes verwandelt und beim Empfänger wieder in Sonderzeichen umsetzt. Sehen sie sich als Beispiel einfach den Quelltext dieser Datei an.

    9. Gopher
    10. "Gopher ist, wie WWW, ein weltweit verteiltes Informationssystem, das sowohl eigene Ressourcen zur Verfügung stellt als auch Zugriff auf andere Dienste wie etwa aFTP, WAIS, News und Archie bereitstellen kann. In seiner Bedeutung ist es mittlerweile von WWW mit seiner ansprechenden graphischen Oberflächen und den multimedialen Fähigkeiten überholt."9)

    11. E-Mail
    12. "Electronic Mail, oder kurz E-mail, erlaubt den Austausch von Nachrichten über elektronische Netzwerke. Bei näherer Betrachtung des Systems ist es immer hilfreich, sich die Analogie zur gelben Post zu vergegenwärtigen. Gewaltig ist hingegen der Unterschied bei der Zustelldauer. Während Ansichtskarten aus Australien Wochen unterwegs sind, benötigen über Email versandte Notizen lediglich Minuten, um zum Empfänger auf der anderen Seite der Erde zu gelangen."10) Aber gerade hier treten große Probleme mit den Sonderzeichen auf, deshalb werde ich unter Punkt 4 die wichtigsten Lösungsansätze aufzeigen.

    13. News
    14. "News ist ein weltweites Diskussionsmedium. Anschaulich kann es mit einem großen schwarzen Brett oder einer Zeitung verglichen werden, in der alle Leser auch gleichzeitig Redakteure sein können. ... Leitende Idee bei News ist die "DO-it-yourself-Methode": Alle können alles lesen und auch selbst Artikel in alle Welt versenden und bestimmen damit Form und Inhalt der Diskussionen. Grundlage dieses Verfahrens ist prinzipiell nichts anderes als die oben beschriebene Electronic Mail."11) Hier tritt das Sonderzeichenproblem insofern selten auf, da die meisten News auf Englisch verfaßt sind, um für alle lesbar zu sein. Sollten News jedoch in einer anderen Sprache verfasst werden, ist es notwendig die Sonderzeichen strikt zu vermeiden!

  4. Email im Speziellen
    1. Was sind Codierer?
    2. Codierer sind Programme, die Zeichen in andere Zeichen umwandeln und wieder zurück. Sie haben entweder das Ziel, daß Daten von Dritten auf dem Transport nicht mehr gelesen werden können, oder wie in unserem Fall, um Zeichen über Datenbahnen, die diese nicht kennen transportierbar zu machen. Die meisten ersetzen die Sonderzeichen durch andere Zeichenkombinationen oder bin&aml;re Dateien durch ASCII-Zeichen um sie unbeschadet über das Internet schicken zu können.

    3. Lösungsansätze
    4. Da sich das Umlautproblem nicht vermeiden läßt, gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Im folgenden stelle ich die wichtigsten Lösungsansätze vor.

      1. Sonderzeichen vermeiden
      2. Wir im Deutschen haben es mit unseren sieben Sonderzeichen (ä,ö,ü,Ä,Ö,Ü,ß) einfach, denn wir können sie nach guter alter Telegraphenmanier einfach auflösen, nämlich:

            ä zu ae
            ö zu oe
            ü zu ue
            Ä zu Ae
            Ö zu Oe
            Ü zu Ue
            ß zu ss

        So werden zwar Dokumente in einzelnen Buchstaben, aber nicht im Sinne verändert, man könnte jedoch diesen Text noch problemlos lesen und die Bestimmung erkennen.

      3. uuencode
      4. Uuencode ist eigentlich ein Binär-Codierer, das heißt er codiert Binär-Dateien in reines ASCII, so daß sie über das Internet transportiert werden können. Eigentlich ist dieser Codierer veraltet, da von Hand codiert und wieder entkodiert werden muß. Sein Vorteil ist dagegen, daß er fehlerfrei arbeitet und nahezu alle Netzteilnehmer die Software besitzen oder aus dem Internet herunterladen können.

      5. xxencode
      6. Xxencode ist dem uuencode ähnlich, sichert aber Dateien gegen Schäden auf dem Transportweg besser. Er wird heutzutage sehr selten verwendet, da die Transportwege meist sicher und kompatibel sind.

      7. BinHex
      8. BinHex ist eine Codierung speziell für Mac-User, die auch erweiterte Attribute kennt. Man sollte sie aber im Normalfall nicht verwenden, da es in der Internetwelrt als unhöflich gilt ist solche Sonderlösungen zu verwenden, die nicht von allen Teilnehmern verstanden werden.

      9. zip & lharc
      10. Zip & iharc ist das gleiche wie BinHex, aber für OS/2-Nutzer.

      11. Mime
      12. Mime (Multipurpose Internet Mail Extensions) wurde im Jahr 1993 als Standard festgelegt. Er ist für die Übertragung aller nicht-ASCII-Dateien definiert worden, zum Beispiel Bilder, Töne und Binärdateien, aber eben auch um Sonderzeichen über das Internet zu schicken. Im folgenden werden nun die einzelnen Codierungsmöglichkeiten kurz vorgestellt.

        1. 8-Bit
        2. "Damit kann man deutschen oder französischen Text transportieren, ohne ihn umwandeln zu müssen. Diese Möglichkeit wird in Westeuropa sehr häufig verwendet. Sie setzt voraus, daß die Transportsoftware halbwegs modern ist. Alle wichtigen Provider in Deutschland ermöglichen diese Art des Transports"12)

        3. 7-Bit
        4. "Das ist der alte Internet-Standard von 1982, für englischen Text geeignet. Deutscher Text muß nach altem Telegraphie-Verfahren umcodiert werden"13) (siehe hierzu Punkt 4.1)

        5. Quoted-printable
        6. Quoted-printable wird benötigt, um Texte mit Sonderzeichen über alte Internetwege mit 7-Bit-Software schicken zu können. Es war auch Quoted-printable, das den Text in der Einleitung so verstümmelt hat. Sein Vorteil ist, daß es für die Leser, die diesen Codierer nicht haben zur Not immer noch lesbar ist.

        7. Base 64
        8. "Das ist die sicherste Codierung, für Menschen aber nicht lesbar. Meistens dient sie dem Transport von Bildern, Programmen oder Archiven, man kann sie jedoch auch für Text einsetzen. Bequemes Decodieren ist nur in MIME-Programmen möglich, zum Beispiel deshalb, weil der Dateiname nicht direkt über dem codierten Teil, sondern irgendwo in einer speziellen MIME-Zeile untergebracht wird."14)

      13. unicode
      14. Der 1992 von der Internationalen Normenorganisation definierte Unicode ist ein 2-Byte-Code (also 16-Bit-Code), der 65469 Zeichen darstellen kann. Er bietet also genügend Platz für alle Sonderzeichen der verschiedenen Sprachen und sogar für andere Schriften, wie Chinesisch. Bisher wird er nur unter Windows NT teilweise verwendet und ist im Internet leider unbekannt.

  5. Deutsche Online-Dienste und was sie leisten
  6. "Die Sonderzeichen der westeuropäischen Sprachen bleiben heute in Emails nur erhalten, wenn die Programme auf beiden Seiten den MIME-Standard verstehen - und innerhalb der Online-Dienste AOL/Bertelsmann, Compuserve und T-Online. Von diesen haben aber bisher nur AOL und T-Online ein MIMEfähiges Gateway zum Internet; bei Compuserve befindet es sich in der Erprobung. Bei AOL übersetzt es die Sonderzeichen in MIMEmäßig kodierter eingehender Post richtig zurück, bei T-Online löst es sie immerhin richtig auf (Gruesse statt Grüße). Compuserve versteht sie als ASCII (Gr=FC=DFe). Bei ins Netz hinausgehender Mail löst AOL die Sonderzeichen sinnvoll in ASCII auf (Schoene Gruesse), Compuserve weniger sinnvoll (Schone Gruse) und T-Online vollends absurd: Schvne Gr|-se."15)

  7. Fachbegriffe
  8. ANSI-Zeichensatz
    "Genormter Satz aus 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Interpunktationszeichen und Sonderzeichen). Jedem der 256 darstellbaren Zeichen ist eine eindeutige Nummer zwischen 0 und 255 zugewiesen, die zur Codierung des Zeichens dient.
    Der A. wird von -> Windows und Windows-Programmen zur Zeichendarstellung verwendet. ... Die Belegung des ANSI- und des ASCII-Zeichensatzes ist für Zeichen mit den Nummern 32 bis 127 identisch"16)
    ASCII
    "a) Allgemein: Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Standardverfahren, um alphabetische, numerische oder Steuerzeichen in 7-Bit-Form darzustellen. b) Speziell: Bei der Datenübertragung spricht man von ASCII-Dateien, wenn sie nur aus lesbaren Zeichen, also Zeichen mit der dezimalen Codierung von 32 bis 127, bestehen."17)
    Spalte

    Zeile

    0 1 2 3
    0 NUL -- 0 -- 32 @ -- 64 ` -- 96
    1 SOH -- 1 ! -- 33 A -- 65 a -- 97
    2 STX -- 2 " -- 34 B -- 66 b -- 98
    3 ETX -- 3 # -- 35 C -- 67 c -- 99
    4 EOT -- 4 $ -- 36 D -- 68 d -- 100
    5 ENQ -- 5 % -- 37 E -- 69 e -- 101
    6 ACK -- 6 & -- 38 F -- 70 f -- 102
    7 BEL -- 7 ´ -- 39 G -- 71 g -- 103
    8 BS -- 8 ( -- 40 H -- 72 h -- 104
    9 HT -- 9 ) -- 41 I -- 73 i -- 105
    10 LF -- 10 * -- 42 J -- 74 j -- 106
    11 VT -- 11 + -- 43 K -- 75 k -- 107
    12 FF -- 12 , -- 44 L -- 76 l -- 108
    13 CR -- 13 - -- 45 M -- 77 m -- 109
    14 SO -- 14 . -- 46 N -- 78 n -- 110
    15 SI -- 15 / -- 47 O -- 79 o -- 111
    16 DLE -- 16 0 -- 48 P -- 80 p -- 112
    17 DC1 -- 17 1 -- 49 Q -- 81 q -- 113
    18 DC2 -- 18 2 -- 50 R -- 82 r -- 114
    19 DC3 -- 19 3 -- 51 S -- 83 s -- 115
    20 DC4 -- 20 4 -- 52 T -- 84 t -- 116
    21 NAK -- 21 5 -- 53 U -- 85 u -- 117
    22 SYN -- 22 6 --- 54 V -- 86 v -- 118
    23 ETB -- 23 7 -- 55 W -- 87 w -- 119
    24 CAN -- 24 8 -- 56 X -- 88 x -- 120
    25 EM -- 25 9 --57 Y -- 89 y -- 121
    26 SUB -- 26 : -- 58 Z -- 90 z -- 122
    27 ESC -- 27 ; -- 59 [ -- 91 { -- 123
    28 FS -- 28 < -- 60 \ -- 92 | -- 124
    29 QS -- 29 = -- 61 ] -- 93 } -- 125
    30 RS -- 30 > -- 62 ^ -- 94 ¯ -- 126
    31 US -- 31 ? -- 63 _ -- 95 DEL -- 127

    ASCII-Zeichensatz

    Platz Kurz

    zeichen

    Bedeutung
    0 NUL Nil (Null)
    1 SOH Anfang des Kopfes (Start of Heading)
    2 STX Anfang des Textes (Start of Text)
    3 ETX Ende des Textes (End of Text)
    4 EOT Ende der Übertragung (End of Transmission)
    5 ENQ Stationsaufforderung (Enquiry)
    6 ACK Positive Rückmeldung (Acknowledge)
    7 BEL Klingel (Bell)
    8 BS Rückwärtsschritt (Backspace)
    9 HT Horizontal-Tabulator (Horizontal Tabulation)
    10 LF Zeilenvorschub (Line Feed)
    11 VT Vertikaler Tabulatur (Vertical Tabulation)
    12 FF Formularvorschub (Form Feed)
    13 CR Wagenrücklauf (Carriage Return)
    14 SO Dauerumschaltung (Shift-out)
    15 SI Rückschaltung (Shift-in)
    16 DLE Datenübertragungsumschaltung (Date Link Escape)
    17 DC Gerätesteuerung (Device Control)
    18 DC Gerätesteuerung (Device Control)
    19 DC Gerätesteuerung (Device Control)
    20 DC Gerätesteuerung (Decice Control)
    21 NAK Negative Rückmeldung (Negative Acknowledge)
    22 SYN Synchronisierung (Synchronous Idle)
    23 ETB Ende des Datenübertragungsblocks (End of

    Transmission Block)

    24 CAN Ungültig (Cancel)
    25 EM Ende der Aufzeichnung (End of Medium)
    26 SUB Substitution (Substitute Character)
    27 ESC Umschaltung (Escape)
    28 FS Hauptgruppen-Trennung (File Separator)
    29 GS Gruppen-Trennung (Group Separator)
    30 RS Untergruppen-Trennung (Unit Separator)
    31 US Teilgruppen-Trennung (Unit- Separator)
    127 DEL Löschen (Delete)

    Bedeutung der Sonderzeichen

    Emoticon
    "Kunstwort aus "Emotion" und "Icon". Mit Emoticons versuchen E-Mail-Nutzer in den Texten ihrer elektronischen Briefe die Mimik und Gestik eines persönlichen Gespräches nachzuahmen."18)
    HyperLinks
    "Verweise auf andere Dokumente und Daten"19)
    HyperMedia
    "bezeichnet die Verbindung von Schrift, graphik (sic), Ton und Video in einem interaktiven Dokument."20)
    HyperText
    "nichtlinearer Text, der nicht nur auf andere Texte, sondern auch auf andere digitale Daten mittels Hyperlinks zeigen kann."21)
    Icon
    "Piktogramm, graphisches Symbol."22)
    ISO
    Abkürzung für Internationale Organisation for Standardization.
    Mime
    Ist eine Abkürzung für Multipurpuse Internet Mail Extension. "Ein Standard, der ein Format für Email-Meldungen mit erweiterten Möglichkeiten (über 7bit ASCII Texte hinausgehend) definiert."23)
    Multimedia
    "Integration von Informationen aus verschiedenen Medien (Text, Bewegt- und Stand-Bild, Ton)."24)
    Protokoll
    "regelt die Kommunikation zwischen den Rechnerkomponenten ... oder auch zwischen Netzwerkkomponenten."25)
    TCP/IP
    "TCP/IP sind Kernprotokolle der DoD-Protokollfamilie (ARPA-Dienste). TCP bildet im DoD-Standard (Department of Defense) die Transportschicht, d. h. es gewährleistet eine Kontrolle von Ende-zu-Ende-Verbindungen. ... TCP ist der Schicht 4 des ISO/OSI-Schichtenmodells zuzuordnen und setzt direkt auf dem internet protokol auf."26)
  9. Verzeichnis der benutzten Literatur
    1. Zitatstellen
    2. 1) Zimmer, Dieter E., Schöne Grüße!, in: Die Zeit, Nummer 22, 1996, Seite 66

      2) D. E. Zimmer, Schöne Grüße!, in: Die Zeit, Seite 66

      3) Scheller, Martin, Boden, Klaus-Peter, Geenen, Andreas und Kampermann, Joachim, Internet:Werkzeuge und Dienste ->Von >>Archie<< bis >>World Wide Web<<, Berlin, Springer-Verlag, 1994, Seite V

      4) Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen / Universität Hannover (Herausgeber), Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste,dritte Auflage, Hannover, Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen / Universität Hannover, 1996, Seite 41

      5) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 50

      6) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 55

      7) Klau, Peter, Das Internet: der größte Informationshighway der Welt, Bonn, IWT Verlag GmbH, 1995, Seite 249

      8) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 105

      9) RRNZ , Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 122

      10) M. Scheller, Internet:Werkzeuge und Dienste ->Von >>Archie<< bis >>World Wide Web<<, Seite 71

      11) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 90

      12) Zierke, Hajo, Zeichensalat, in: OS 2 Inside, Nummer 11, 1996, Seite 70

      13) H. Zierke, Zeichensalat, in: OS 2 Inside, Seite 70

      14) H. Zierke, Zeichensalat, in: OS 2 Inside, Seite 70

      15) D. E. Zimmer, Schöne Grüße!, in: Die Zeit, Seite 66

      16) Oehl, Florian, Computer Lexikon Das Nachschlagewerk zum Thema EDV, München, OPS Verlag, 1993, Seite 48

      17) M. Scheller, Internet:Werkzeuge und Dienste ->Von >>Archie<< bis >>World Wide Web<<, Seite 339

      18) RRNZ (Herausgeber), Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 182

      19) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 183

      20) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 183

      21) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 183

      22) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 183

      23) http://www.inf.ethz.ch/personal/trunz/umlaut.html (Richtlinien für Umlaute im Internet)

      24) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 183

      25) RRNZ, Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, Seite 184

      26) Lipinski, Klaus, Lexikon der Datenkommunikation, Bergheim, DATACOM-Verlag, 1994, Seite 641

    3. Quellen
    4. Bachmann, Bernhard, Grosses Lexikon der Computerfachbegriffe, Vaterstetten, IWT-Verlag, 1990

      Engesser, Hermann, Duden >>Informatik<<: ein Sachlexikon für Studium und Praxis, zweite Auflage, Mannheim, Duden Verlag, 1993

      Klau, Peter, Das Internet: der größte Informationshighway der Welt, Bonn, IWT Verlag GmbH, 1995

      http://www.inf.ethz.ch/personal/trunz/umlaut.html (Richtlinien für Umlaute im Internet)

      Lipinski, Klaus, Lexikon der Datenkommunikation, Bergheim, DATACOM-Verlag, 1994

      Maier, Gunther, Wildberger, Andreas, In 8 Secunden um die Welt: Kommunikation über das Internet, Bonn, Addison-Wesley, 1993

      Oehl, Florian, Computer Lexikon Das Nachschlagewerk zum Thema EDV, München, OPS Verlag, 1993

      Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen / Universität Hannover (Herausgeber), Internet Eine Einführung in die Nutzung der Internet-Dienste, dritte Auflage, Hannover, Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen / Universität Hannover, 1996

      Scheller, Martin, Boden, Klaus-Peter, Geenen, Andreas und Kampermann, Joachim, Internet:Werkzeuge und Dienste ->Von >>Archie<< bis >>World Wide Web<<, Berlin, Springer-Verlag, 1994

      Zierke, Hajo, Zeichensalat, in: OS 2 Inside, Nummer 11, 1996

      Zimmer, Dieter E., Schöne Grüße!, in: Die Zeit, Nummer 22, 1996

      © 1997 Dieter Thalhammer