**************************************** Webpage Struktur

Nun zum Aufbau der HTML-Sprache. Sie ähnelt in keiner Weise einer Programmiersprache und sie ist deshalb auch leichter zu verstehen.
Die HTML-Befehle werden Tags (engl.=Schildchen, Zusatz) genannt und sehen immer gleich aus: <Tagname>. Der Befehl wird also von dem "kleiner als" und dem "größer als" Zeichen umschlossen. Ein Tagname beginnt mit einem Buchstaben und hat eine maximale Länge von 72 Zeichen.
In der Regel werden die Tags als Behälter verwendet, d.h. es gibt einen Start-"<TAG>" und einen End-"</TAG>", welcher speziell durch den Schrägstrich "/" gekennzeichnet wird. So ein Behälter umschließt den Text des Autors (bei Ausnahmen der Tags als Behälter wird ein spezieller Hinweis gegeben, ansonsten ist jeder Tag als Behälter zu verwenden).
Ein HTML-Dokument beinhaltet immer die gleiche Struktur.

Der erste Tag ist <HTML>, wodurch ein Browser weiß, das der darauffolgende Text durch einen HTML-Interpreter übersetzt werden muß. Browser können auch andere Dateiarten lesen (wenn sie vom Webserver zu Verfügung gestellt werden), wie z.B. einfache ASCII-Texte (*.txt) oder auch Grafiken (*.gif und *.jpg). Am Ende des Dokuments steht folglich </HTML>. Innerhalb gliedert sich jedes HTML-Dokument in zwei Bereiche:

  1. den Kopf mit <HEAD> und </HEAD> und
  2. den Körper mit <BODY> und </BODY>.
Im <HEAD>-Behälter befinden sich Informationen über das Dokument und im <BODY> steht das eigentliche Dokument.

Bisher gab es eigentlich nur einen <HEAD>-Tag, nämlich: <TITLE>Name des Dokuments</TITLE>. Damit wird dem Dokument ein Name gegeben, der normalerweise im Browser an einer gesonderten Stelle dargestellt wird. Diesen Tag sollte man sinnvoll verwenden, weil er einmal als erstes vom Browser dargestellt wird, d.h. das erste, was der Anwender zu sehen bekommt. Zum Anderen wird dieser Titel beim Hinzufügen der Seite zum Bookmark gespeichert. Er soll also eine kurze und genaue Aussage über das Dokument sein.
Es werden bereits immer mehr Tags hinzugefügt, von denen aber eigentlich nur die <META>-Tags interessant sind (abgesehen von Java-Codes, um die es hier aber nicht gehen soll).

Wie man sieht, wird dieser Tag nicht als Behälter verwendet und seine Funktion ist die Erklärung, wer das Dokument erstellt hat, mit welchem Instrument er gearbeitet hat und um welches Objekt es sich handelt. Allerdings werden diese Tags noch nicht vollständig unterstützt von den Browsern (Mosaic 2.1.2 kann es), aber man kann sie ja im Sourcecode ("View Source" aus einem Menü des Browsers) lesen, wodurch der Informationsgehalt immer noch gegeben ist.

<HEAD text="#FFFFFF" Text Farbe (256 Farben in RGB Format)
link="#FFFFFF" Link Farbe
vlink="#FFFFFF" Visited Link Farbe
alink="#FFFFFF" Active Link Farbe
bgcolor="#FFFFFF" Hintergrund Farbe
background="datei.gif"> Hintergrung Bilddatei (*.gif, *.jpg)

Im <BODY> Bereich kommen nun etliche Tags zum Vorschein, mit denen man nun das Markup und Make Up des Dokuments bestimmen kann. Diese Tags können noch durch sogenannte Attribute erweitert werden, wie sie bereits bei den <META>-Tags zum Einsatz kommen. Ein Attribut ist ein Zusatz, der durch ein SPACE (engl.=Platzhalter) vom Tagnamen getrennt wird und dem in der Regel ein Wert durch ein "="-Zeichen zugewiesen werden kann. Dieser Wert steht normalerweise in Anführungszeichen. Seine maximale Länge beträgt 1024 Zeichen.

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MAIL TOMARKUS KAISER Erstellt: 24. Jan. 1997 Updated: 24. Jan. 1997