Die Krise am PC- Zu Beginn möchte ich auf den Seminartitel „Krisen in Computernetzen“ eingehen.
In diesem Seminar werden verschiedene Probleme besprochen, die sich unter anderem auf die weltweite Vernetzung von Computern beziehen.
Das Internet unerliegt einem fast nicht mehr kontrollierbaren Wachstumsprozeß von angeschlossenen Benutzern. Es stehen immer weniger Computer zur Verfügung, die eine wachsende Anzahl von Benutzern tragen müssen. Überbelastung und Instabilität sind die Folge.
Engpässe in den Datenbahnen und die steigende Komplexität der Hard- und Software im Computer führen zu erhöhten Anforderungen an die Betriebssysteme der PCs und ihrer Benutzer.
Die Krise beginnt bereits beim einzelnen PC. Für heutige Programmierer stellt es sich als schier unmöglich heraus das „perfekte“ Betriebssystem zu schaffen.
Häufig liegen die Ursachen für einen Systemabsturz in der Soft- und Hardware.
Heutige Computer bestehen aus zahlreichen komplexen Hardwarekomponenten.
Unter anderem gehören hierzu Motherboard, CPU, Kontroller, Soundkarten, Netzwerkkarten,
Festplatte, Speicher, Cache.
Ein großer Computermarkt bietet für die gleiche Hardware unterschiedliche Modelle dar.
So wird man bei vielen Motherboards feststellen, daß sie in bestimmten Leistungsbereichen leichte Abweichungen aufweisen. Das führt zu einer erschwerten Kompatibilität mit den übrigen Hardwarekomponenten.
Häufig führen IRQ , DMA und Adressen Konflikte zu Abstürzen. Für den geübten PC-Anwender sind diese Problemefälle alltäglich, aber für den PC-Einsteiger unlösbar.
Aus diesem Grund hat man zum Beispiel Plug & Play entwickelt.
Hier verwaltet das Bios beispielsweise die Einstellungen der Soundkarte selber.
Der Benutzer ist somit von dieser teilweise nervenzerreibenden Aufgabe erlöst.
Nur inwieweit diese neue Errungenschaft von Vorteil ist, ist eine andere Frage.
Spätestens bei dem Versuch eine exotische Plug & Play - Karte mit einem System in Einklang zu bringen, wird hier auch für den versierteren PC-Anwender zum Problem.
Frei nach dem Motto: „ Reinstecken funktioniert, oder reinstecken funktioniert nicht“.
Aus Plug & Play wird Plug & Pray.
Auch die Software, sowie Programme oder Treiber tragen zur Systeminstabilität bei.
Viele Hersteller von Hardwarekomponenten liefern meist nur begrenzt Treiber für unterschiedliche Systeme.
Qualitative Unterschiede der Treiber beeinträchtigen oftmals ihre Funktionaltität, so gehen viele Systemabstürze auf Kosten exotischer Treiber.
Inwieweit diese Problematik auch auf die Systeme zutreffen, wird im folgenden erörtert.
Dabei will ich verstärkt auf Win NT und Win 95 eingehen, da sich diese auf dem Markt einen Kampf um Marktanteile liefern.