
Bei der Entwicklung von Unix wollte man ein leistungsfähiges und stabiles 32-Bit - System schaffen .
In letzter Zeit hat sich ein wachsendes Interesse der Hersteller von Hard- und Software für Unix ergeben. Insofern sind kompatible Software ebenso, wie Treiber vorhanden.
Dieses System schützt sich vor „Abstürzen“ durch instabile Software indem es einzelnen Programmen deren eigenen Speicherbereich zugeweist.
Sollte sich ein Programm „wegklemmen“, so kann man unter Unix ohne weiteres diesen Speicherbereich, also das Programm, schließen. Das System erleidet dadurch keinen Schaden.
Andere Systeme wie Win NT und OS/2 handeln ähnlich.
Unix trennt also im Klartext Hard- und Software. Für die Software ist es in diesem System also unmöglich auf die Hardware ohne Zustimmung vom System zu zu greifen.
Bei Unix-Systemen ist es schon von der Konzeption her ausgeschlossen, daß sich zwei parallel laufende Anwendungen beeinträchtigen. Jede Anwendung bekommt bei ihrem Start, wie schon erwähnt einen festen Speicherbereich zugewiesen, und Zugriffe auf „verbotene“ Bereiche des Arbeitsspeichers durch „wildlaufende“ Applikationen werden durch den Kernel sicher abgefangen.
Durch eine benutzerabhängige, hierarchische Untergliederung der Zugriffsrechte auf die einzelnen Teile des Systems und des Datenbestands wird ein Höchstmaß an Datensicherheit ermöglicht. Für an das Internet angeschlossene Rechner läßt sich ein zusätzlicher Schutz einer „Firewall“ erreichen. Hier möchte ich auf die parallel verlaufende Seminararbeit „Firewalls“ von Fouad Benamar verweisen.
Nachteilig ist, daß Unix in der Anschaffung teuer ist. Es gibt jedoch die Möglichkeit mit Linux einzusteigen. Dieses Unix-kompatible System ist kostenfrei und bietet Ähnliches an Systemstabilität wie Unix.
Ich möchte jedoch darauf hinweisen, daß alle 32-Bit Systeme eine hohe Anforderung an die Hardware stellen. Dazu gehört eine hohe Rechnerleistung, hohe Plattenkapazität und viel Arbeitsspeicher. Unter 16 MB Speicher sollte man die Finger davon lassen, wohingegen es mit
32 MB „gemütlicher“ wird.