OS/2OS/2 ist von seiner Popularität in letzter Zeit her gesunken, da die Neuigkeiten von Warp 4.0, wie die Spracherkennung zum Beispiel, für den normalen Benutzer im Vergleich zu anderen Systemen nicht so effizient sind.
Der abschreckend hohe Preis kostet Marktanteile. Wie bei allen 32-Bit -Systemen sind auch hier enorme Speicherreserven und leistungsfähige Prozessoren, unentbehrlich.
Ein großer Nachteil von OS/2 ist die Message-Queue. Die Message Queue ist eine Schleife von Arbeitsbefehlen, die das System nach und nach abarbeitet.
Bei einem Problem der Message-Queue „friert“ der Bildschirm und die Maus ein, der Prozeß stoppt.
Das System bleibt jedoch nachwievor multitaskingfähig, also im Hintergrund ablaufende Programme laufen weiter, was zwar prinzipiell von Vorteil ist, da der Bildschirm jedoch keinerlei Reaktionen mehr zeigt, sich eine Weiterbearbeitung als äußerst schwierig aufweist.
Auch OS/2 besitzt eines dieser „netten“ Bildschirmseiten, die dem Anwender wie bei NT schlechte Zeiten versprechen. Diese heißen „Trap“ (Falle), und zeigen undurchsichtige „Zahlenspiele“ auf schwarzem Untergrund. Sie treten bei Systemabstürzen auf, die den PC komplett zu „Fall“ gebracht haben.
OS/2 gehört zu den ersten großen 32-Bit Systemen, das nachwievor leistungsstark ist, jedoch beim Preisvergleich den anderen Systemen nicht stand hält.Ein weiterer Grund ist die kaum vorhandene Software. Win-32-Bit Anwendungen sind nicht zu OS/2 kompatibel.
Spätestens beim Versuch spezielle Software für dieses System zu bekommen, wird es hier um den Benutzer dunkel.